Am 22. September fand die zweite Zugsübung der FF Eferding statt. Diesmal erwartete die Übungsteilnehmer ein heikles Einsatzszenario, denn simuliert wurde ein Fahrzeugbrand in der Tiefgarage eines Wohnhauses. Die Herausforderung war, dass es sich bei dem „brennenden“ Fahrzeug um ein Elektroauto handelte und die zwei Insassen vermisst wurden.
 
Unter Einsatz von schwerem Atemschutz begab sich ein Vier-Mann-Trupp in die verrauchte Parkgarage. Schon nach kurzer Zeit konnten die beiden Verletzten gefunden und von den Atemschutzträgern ins Freie gebracht werden. Nun musste nur noch das Wrack des Elektroautos aus der Garage gebracht werden. Angesichts der erhöhten Brandgefahr mussten die Übungsteilnehmer hierbei besondere Vorsicht walten lassen., da es jederzeit zu einem Wiederaufflammen des Akkus kommen konnte. Mithilfe von vier Rollwägen wurde das Fahrzeug von den Atemschutzträgern und der Seilwinde des RLF ins Freie gebracht und die Übung konnte erfolgreich beendet werden.